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Ordinarius und Institutsdirektor
Institut für Politikwissenschaft
Universität Bern
Lerchenweg 36
CH - 3012 Bern
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Klaus Armingeon ist derzeit im Forschungssemester. Er nimmt die, mit einem Preis verbundene "Nannerl Koehane Distinguished Visting Professorship" an der University of North Carolina at Chapel Hill und Duke University wahr. In seinem Forschungssemester wird er sich mit den politischen Reaktionen der EU-Länder auf die ökonomische Krise der Jahre seit 2008 beschäftigen. Dabei interessiert ihn besonders, welchen Einfluss internationale Akteure und Organisationen auf diese Krisenpolitiken hatten.
Im vergangenen Jahr hat er zusammen mit Nathalie Giger den Preis für die besten Artikel des Jahres 2008 der Zeitschrift "West European Politics" gewonnen. Bei diesem Artikel ging es um die Frage, unter welchen Bedingungen Regierungsparteien von den Wählern bestraft werden, wenn sie wohlfahrtsstaatliche Leistungen zurückschneiden.
Geb. 1954 in Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland. Bürger der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz. Studium der Politikwissenschaft, Erziehungswissenschaft, Zeit- und osteuropäischen Geschichte in Tübingen. Magisterabschluss in den Hauptfächern Politikwissenschaft und osteuropäische Geschichte (1974-79). Wissenschaftlicher Assistent bei Prof. Gerhard Lehmbruch und Doktorat an der Universität Konstanz mit einer Arbeit über Einkommenspolitiken (1980-1982). Wissenschaftlicher Assistent am soziologischen Lehrstuhl von Prof. Peter Flora in Mannheim (1983-1987). Hochschulassistent und Habilitation am Lehrstuhl von Prof. Manfred Schmidt, Heidelberg (1987-1993). Gastprofessur an der Duke University (2002) und an der Karl-Franzens-Universität in Innsbruck. Klaus Armingeon war der erste Ausländer, der zum Präsidenten der Schweizerischen Vereinigung für Politikwissenschaft gewählt wurde (1999-2002). Herausgeber der Swiss Political Science Review (2004-2006). Ehemals oder gegenwärtig Mitglied von zahlreichen wissenschaftlichen Beiräten im In- und Ausland (ZUMA, Mannheim; Max-Planck- Institut für Gesellschaftsforschung, Köln; FORS, Lausanne; Institut für höhere Studien, Wien; Hans-Böckler-Stiftung, Berlin). Derzeit Mitglied des Vorstandes des European Consortium for Political Research und dort für die Dossiers Forschung und Europa zuständig.