Veranstaltungen

18.05.2017

"Inside Bundeshaus" - Filmvorführung in der Vorlesung von Adrian Vatter

In der Vorlesung „Politisches System der Schweiz II“ von Prof. Adrian Vatter wurde der anfangs 2017 erstausgestrahlte SRF-Dokumentarfilm „Inside Bundeshaus – Ein Volksentscheid und seine Folgen“ gezeigt. Am Beispiel des Umsetzungsprozesses zur Volksinitiative „gegen Masseneinwanderung“, die im Februar 2014 von einer knappen Mehrheit der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger angenommen wurde, illustriert der Film den Wandel des schweizerischen Entscheidungs- und Gesetzgebungsprozesses. Nach der Filmvorführung berichtete Regisseurin Karin Bauer von ihren Erfahrungen am Set und stand den Studierenden Rede und Antwort. Der Film ist über srf.ch abrufbar.

27.04.2017

Ständerat Andrea Caroni (FDP/AR) zu Besuch im MA-Seminar „Parlament und Regierung in der Schweiz“ von Prof. Adrian Vatter

Ständerat und alt Nationalrat Andrea Caroni (FDP/AR) stattete den Teilnehmenden des MA-Seminars „Parlament und Regierung in der Schweiz: Wahlen, Aufgaben und Funktionen“ von Prof. Adrian Vatter einen kurzweiligen Besuch ab. In einer offenen Gesprächsrunde gab Herr Ständerat den Studierenden bereitwillig Auskunft zur parlamentarischen Arbeit, den alltäglichen Herausforderungen eines Parlamentariers im schweizerischen „Milizparlament“ und dem grundsätzlicheren Reformbedarf des politischen Systems der Schweiz.

27.04.2017

Föderale Zusammenarbeit und Interessenvertretung der Kantone –
Dr. Sandra Maissen zur Gast am IPW

Dr. Sandra Maissen, Generalsekretärin der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK), war zu Gast in der Vorlesung „Politisches System der Schweiz II“. „Kantönligeischt“ sei keinesfalls ein überkommenes Konzept, stellte Frau Maissen gleich zu Beginn ihres Gastreferates klar. Vielmehr gehe es im föderalen System der Schweiz darum, Unterschiede anzuerkennen und als intendierte Folge kantonaler Gestaltungsräume zu würdigen. Damit der schweizerische Föderalismus auch künftig vital bleiben kann, umriss die Generalsekretärin den Beitrag, den die 1993 ins Leben gerufene Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) in dieser Hinsicht leisten könne. Nebst der Meinungsbildung unter den Kantonen, die – gut schweizerisch – nach einem „ausgeklügelten System“ funktioniere, bestünde die Rolle der KdK darin, die gebündelten Interessen der Kantone gegenüber dem Bund wirkungsvoll zu vertreten. Nach ihren Ausführungen stellte sich Frau Maissen den Fragen der Studierenden, die sich etwa auf die Verteilkämpfe der Kantone im Finanzausgleich oder auf die kantonale Mitwirkung an der Aussenpolitik des Bundes bezogen.

Archiv