Kurzportrait

Isabelle Stadelmann-Steffen ist Professorin für Vergleichende Politik am Institut für Politikwissenschaft der Universität Bern. Ihre Forschungsinteressen liegen in den Bereichen der öffentlichen Politik (v.a. Wohlfahrtsstaatspolitik und Energiepolitik), der direkten Demokratie sowie der politischen Verhaltens- und Einstellungsforschung. In ihren laufenden Forschungsprojekten bearbeitet sie nicht zuletzt die Schnittstellen zwischen diesen Schwerpunkten. So untersucht sie beispielsweise, wie Politikinhalte etwa in der Familienpolitik und der Energiepolitik die politischen Präferenzen der Bürgerinnen und Bürger beeinflussen.

Aktuelle Publikationen

2017

  • ARNOLD, Tobias and Isabelle STADELMANN-STEFFEN (2017). „How Federalism Influences Welfare Spending: Belgium Federalism Reform Through the Perspective of the Synthetic Control Method”, European Journal of Political Research (forthcoming).
     
  • KUMLIN, Staffan; HAUGSGJERD, Atle and Isabelle STADELMANN-STEFFEN (2017). „Welfare State Consequences for Trust: More Political than Social?”, in: Eric M. Uslaner (ed.), The Oxford Handbook of Social and Political Trust, Oxford, Oxford University Press (forthcoming).

2016

  • STADELMANN-STEFFEN, Isabelle and Clau DERMONT (2016). „How exclusive is assembly democracy? Citizens assembly and ballot participation compared”, Swiss Political Science Review 22(1): 95-122.
     
  • KUMLIN, Staffan and Isabelle STADELMANN-STEFFEN (2016). „Studying How Policies Affect the People: Grappling with Measurement, Causality and the Macro-Micro Divide”, in: Jaap Woldendorp and Hans Keman (eds.), Handbook on Methods and Applications in Political Science, Cheltenham, Edward Elgar Publishing Limited: 343-358.
     
  • STADELMANN-STEFFEN, Isabelle and Anita MANATSCHAL (2016). „Freiwilligentätigkeit in der Schweiz – empirische Evidenz aus dem Schweizer Freiwilligen-Monitor“, in: Budowski, Monica, Knoblauch, Ulrike and Michael Nollert (eds.), Unbezahlt und dennoch Arbeit. Zürich, Seismo: 207-232.
     
  • STADELMANN-STEFFEN, Isabelle; KOLLER, Daniela und Linda SULZER (2016). „Politische Bildung auf Sekundarstufe II. Eine Bilanz. Expertenbericht im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI“, Bern.

2015

  • STADELMANN-STEFFEN, Isabelle and Birte GUNDELACH (2015). „Individual socialization or polito-cultural context? The cultural roots of volunteering in Switzerland”, Acta Politica 50(1): 2044.
     
  • STADELMANN-STEFFEN, Isabelle and Karin INGOLD (2015). „Ist der Name schon Programm? Die GLP-Wähler und ihre grünen und freisinnigen Wurzeln“, in: Markus Freitag and Adrian Vatter (eds.), Wahlen und Wählerschaften in der Schweiz. Analysen anlässlich der Eidgenössischen Wahlen 2015. Zürich, NZZ Verlag: 217-243.
     
  • STADELMANN-STEFFEN, Isabelle und Clau DERMONT (2015). „Männer rund doppelt so häufig an Gemeindeversammlungen“, DeFacto, December 21, 2015, (http://www.defacto.expert).
     
  • STADELMANN-STEFFEN, Isabelle und Karin INGOLD (2015). „Ist der Name schon Programm? Die GLP-Wählerschaft und ihre grünen und freisinnigen Wurzeln“, DeFacto, October 13, 2015 (http://www.de-facto.expert).
     
  • BEYELER, Michelle; BÜTIKOFER, Sarah and Isabelle STADELMANN-STEFFEN (2015). „Wie hat es die junge Generation mit der Politik?“, Soziale Sicherheit CHSS 4: 235-240.
     
  • BEYELER, Michelle; BÜTIKOFER, Sarah and Isabelle STADELMANN-STEFFEN (2015). „Ich und meine Schweiz. Befragung von 17-jährigen Jugendlichen in der Schweiz“. Wissenschaftliches Begleitmandat im Auftrag der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen. Schlussbericht, Beiträge zur Sozialen Sicherheit, Forschungsbericht Nr. 13/15, Bern: Bundesamt für Sozialversicherung.

2014

  • LACHAT, Romain; LUTZ, Georg and Isabelle STADELMANN-STEFFEN (2014). „The 2011 Swiss Elections: Introduction”, special issue on the Swiss national elections 2011, Swiss Political Science Review 20(4): 515-519 (not peer-reviewed).
     
  • STADELMANN-STEFFEN, Isabelle and Daniela KOLLER (2014). „What type of resources? Household effects and female electoral participation”, special issue on the Swiss national elections 2011, Swiss Political Science Review 20(4): 529-549.
     
  • VATTER, Adrian, STADELMANN-STEFFEN, Isabelle and Deniz DANACI (2014). „Who Supports Minority Rights in Popular Votes? Empirical Evidence from Switzerland”, Electoral Studies 36: 1-14.
     
  • MANATSCHAL, Anita and Isabelle STADELMANN-STEFFEN (2014). „Do Integration Policies Affect Immigrants' Voluntary Engagement? An Exploration at Switzerland's Subnational Level”, Journal of Ethnic and Migration Studies 40(3-4): 404-423.
     
  • LACHAT, Romain; LUTZ, Georg and Isabelle STADELMANN-STEFFEN (eds.) (2014). „The 2011 Swiss Elections”, special issue of the Swiss Political Science Review 20(4).
     
  • KUMLIN, Staffan and Isabelle STADELMANN-STEFFEN (eds.) (2014). How Welfare States Shape the Democratic Public: Policy Feedback, Participation, Voting and Attitudes. Cheltenham, Edward Elgar Publishing Limited.
     
  • KUMLIN, Staffan and Isabelle STADELMANN-STEFFEN (2014). „Citizens, policy feedback, and European welfare states”, in: Kumlin, Staffan and Isabelle Stadelmann-Steffen (eds.), How Welfare States Shape the Democratic Public: Policy Feedback, Participation, Voting and Attitudes. Cheltenham, Edward Elgar Publishing Limited: 3-16.
     
  • KUMLIN, Staffan and Isabelle STADELMANN-STEFFEN (2014). „How welfare states shape the democratic public: borrowing strength across research communities”, in: Kumlin, Staffan and Isabelle Stadelmann-Steffen (eds.), How Welfare States Shape the Democratic Public: Policy Feedback, Participation, Voting and Attitudes. Cheltenham, Edward Elgar Publishing Limited: 311-325.

2013

  • MANATSCHAL, Anita and Isabelle STADELMANN-STEFFEN (2013). „Cantonal variations of integration policy and their impact on immigrant educational inequality”, special issue „From Models to Indices and Beyond: Tracking Citizenship and Diversity”, Comparative European Politics 11(5): 671-695.
     
  • VATTER, Adrian and Isabelle STADELMANN-STEFFEN (2013). „A Democratic Map of German-speaking Europe: Sub-national Patterns of Democracy in Austria, Germany and Switzerland”, West European Politics 36(1): 71-96.
     
  • STADELMANN-STEFFEN, Isabelle (2013). „Bildungspolitik und Bildungsungleichheiten - Empirische Evidenz aus der Schweizer Praxis“, in: Becker, Rolf; Bühler, Patrick and Thomas Bühler (eds.), Bildungsungleichheit und Gerechtigkeit. Wissenschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen. Bern, Haupt Verlag: 271-302.

Die Forschung und Lehre im Bereich der Professur für Vergleichende Politik umfasst politikwissenschaftliche Analysen und Fragestellungen aus einer vergleichenden Perspektive. Angelehnt an die Forschungsinteressen der Lehrstuhlinhaberin liegt ein besonderes Augenmerk auf Themen wie vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung, Energiepolitik, soziale Ungleichheit, politische Einstellungen und Verhalten sowie empirische Methoden. Neben international vergleichenden Ansätzen wird nicht zuletzt auch eine subnational vergleichende Perspektive verfolgt. In diesem Sinne gliedert sich die Professur optimal in den Masterstudiengang „Comparative and Swiss Politics“ ein.

Leitung

Sekretariat

Doktoranden

Hilfsassistentin

MA-Themen

Im Rahmen aktueller Forschungsprojekte verfügt der Lehrstuhl für Vergleichende Politik über reichhaltige Datengrundlagen, welche für die Ausarbeitung von Masterarbeiten zur Verfügung stehen. Zu nennen sind insbesondere folgende Themenbereiche:

  • Energiepolitische Einstellungen: Im Rahmen des NFP 71 zur Energiewende haben wir 2016 eine Befragung von 8000 Personen aus allen Landesteilen der Schweiz durchgeführt. Dieser Datensatz erlaubt es eine Reihe von umwelt-  und energiepolitischen Einstellungen der Schweizer Wohnbevölkerung zu untersuchen und etwa im Hinblick auf individuelle, regionale oder kantonale Unterschiede hin zu untersuchen.
  • Jugendpartizipation und politische Bildung: 2013/14 haben wir über 250 Schulklassen der Sekundarstufe II (Gymnasien, berufliche Grundbildung) sowie ihre Lehrpersonen in 25 Kantonen der Schweiz befragt. Daniela Koller hat zudem im Rahmen ihrer Dissertation die Lehrpläne dieser Schulklassen im Hinblick auf die politische Bildung untersucht. Diese reichhaltige Datenbasis erlaubt es Fragestellungen rund um das politische Interesse und die politische Partizipation von jungen Erwachsenen in der Schweiz zu untersuchen, insbesondere mit einem Fokus auf politische Sozialisierungsprozesse zu Hause, im Freundeskreis oder in der Schule.
  • Wohlfahrtsstaatliche Einstellungen – Schweiz und Finnland im Vergleich. Im Kontext der Abstimmung über ein bedingungsloses Grundeinkommen, haben wir 2016 eine repräsentative Befragung zu diesem Thema durchgeführt. Da in Finnland aktuell ein Experiment zu einem solchen Grundeinkommen am Laufen ist, haben wir die gleiche Umfrage dort wiederholt. Mit Hilfe dieser Daten könnten Unterschiede in wohlfahrtsstaatlichen Einstellungen aber auch in den Präferenzen gegenüber einem bedingungslosen Grundeinkommen verglichen werden.

Selbstverständlich sind eigene Ideen für Masterarbeiten jederzeit willkommen!